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Hornhauttransplantation

Die Hornhaut bildet nicht nur eine Schutzschicht für das Innere des Augenkörpers, sie ist auch an der Bildentstehung beteiligt. Auf der Hornhaut bricht sich das Licht, bevor es an die Rezeptoren im Augeninneren weitergeleitet wird. Kommt es nun zu einer Trübung der Hornhaut, kann das Auge nicht mehr genügend Licht aufnehmen und die Sehleistung vermindert sich. Im schlimmsten Fall kann es sogar zur Erblindung kommen.

Die Hornhauttransplantation ist ein Mittel die Sehleistung des Patienten wieder herzustellen. Sie wird zum Beispiel bei nicht anders behandelbarer starken Trübung der Hornhaut oder Hornhautvernarbungen durchgeführt. Bei schweren Entzündungen kann es notwendig sein, dass eine Transplantation sehr schnell durchgeführt wird. Entscheidend ist, das die Hornhautschädigung so schwerwiegend ist, dass keine Heilungschance besteht.

Vorbereitung der Hornhauttransplantation

Der behandelnde Augenarzt muss zunächst feststellen, ob die Erkrankung des Patienten eine Hornhauttransplantation ermöglicht.
Hat der Patient der Transplantation zugestimmt, wird ein geeignetes Spendermaterial benötigt. Hierzu müssen die Richtlinien zur Organspende beachtet werden und der Patient wird zunächst auf die Warteliste der Empfänger für eine Hornhauttransplantation gesetzt. Wie schnell eine Operation stattfinden kann lässt sich nicht beeinflussen. Eine entsprechende Hornhaut kann nur von einem toten Spender zur Verfügung gestellt und muss innerhalb von 72 Stunden entnommen werden.

Der Patient muss über die richtigen medizinischen Voraussetzungen für die Transplantation verfügen. So dürfen keine Kontraindikationen vorliegen, die ein Abstoßen der Spenderhornhaut begünstigen. Um dieses auszuschließen, werden vom behandelnden Augenarzt zahlreiche Voruntersuchungen durchgeführt. Dieser muss zum Beispiel ausschließen, das der Patient an Infektionskrankheiten oder Erkrankungen durch Viren leidet, die ein Risiko für das Gewebe darstellen.

Durchführung der Transplantation

Ist ein geeignetes Spendermaterial gefunden worden, muss es oft sehr schnell gehen. Der Patient wird in die Klinik eingewiesen und innerhalb von wenigen Stunden bereits operiert.

Der Patient wird in der Regel unter Vollnarkose operiert. Die Operation dauert etwa eine Stunde.

Mit Hilfe einer speziellen Lasertechnik wird dem Patienten eine runde Scheibe in der Mitte der Hornhaut herausgeschnitten. Diese muss den Größenangaben der Spenderhornhaut genau entsprechen.
Das erkrankte Hornhautmaterial wird entnommen und das Spendermaterial eingesetzt und an der verbleibenden Hornhaut des Patienten vernäht.

In einigen Fällen wird das Verfahren der lamellierende Keratoplastik durchgeführt. Dabei wird dem Patienten nur das erkrankte Gewebe entfernt und durch das Transplantat ersetzt. Bei dieser Methode sind die Erfolgsaussichten statistisch gesehen größer.

Nach der Operation muss der Patient mit einem etwa einwöchigen stationären Krankenhausaufenthalt rechnen. Hier wird eine intensive Nachbehandlung mit speziellen Augentropfen durchgeführt. Dadurch soll die Abstoßreaktion bei dem Patienten auf das Spendermaterial eingedämmt werden. Zusätzlich werden nach der Operation spezielle Kontaktlinsen eingesetzt und etwa ein Jahr nach der Operation können erst die Fäden entfernt werden.

Nach der Operation

Die Hornhauttransplantation hat eine hohe Erfolgsquote. Viele Patienten bemerken schon kurz nach der Operation eine deutliche Verbesserung der Sehschärfe.

Die Operation ist aber auch mit Risiken verbunden. So kann der Körper das Spendermaterial abstoßen. Diese Immunreaktion kann zwar durch Medikamenteneinnahme unterdrückt werden. Diese müssen aber auch noch Jahre nach der Operation eingenommen werden, um die Abstoßung zu verhindern.
Stößt der Körper das Implantat ab, kommt es zu einer zunehmenden Verschlechterung der Sehleistung. Die körpereigene Reaktion schädigt das Spendermaterial und es kann eine erneute Transplantation notwendig werden, im schlimmsten Fall droht die Erblindung.

Weitere Risiken bei der Hornhauttransplantation sind eine mögliche Erhöhung des Augeninnendrucks. Die Risiken, die bei jeder Operation auftreten können, wie zum Beispiel Infektionen, Unverträglichkeiten und Schädigungen im Operationsgebiet müssen auch beachtet werde.

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In Kooperation mit
Dr. Thomas Pahlitzsch
Augenklinik am Wittenbergplatz

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